Lebhafter Stammtisch zur Verlagerung der Borussia Brand

Bei dem gestrigen Stammtisch des Ortsverein Brand der SPD wurde lebhaft mit Bürgerinnen und Bürgern, Anwohnerinnen und Anwohnern und Vertretern der Borussia Brand über die geplante Verlagerung des Sportplatzes diskutiert.

Die Vertreter der SPD in der Bezirksvertretung Dieter Müller, Doris Müller und Lorenz Hellmann informierten über die Pläne. Sie erklärten auch, dass die Vertagung dieses Themas auf die nächste Sitzung der Bezirksvertretung Brand (17.07.2013) darin begründet liegt, dass der Stadtsportbund weiteren Beratungsbedarf angemeldet hat und man von Seiten der SPD diese Gesprächsmöglichkeiten gewähren wollte.

Einige Unklarheiten konnten im Gespräch aufgeklärt werden, besonders Fragen zur Finanzierung. Diese ist begründet darin, dass nicht genügend Mittel im Haushalt bereitgestellt werden, um den jetzigen Sportplatz der Borussia zu sanieren. Nur durch den Verkauf des jetzigen Grundstückes der Borussia, können die Kosten gedeckt werden, um einen Kunstrasenplatz anzulegen.

Klärung bestand auch darin, dass der geplante Kunstrasenplatz den Ascheplatz der Gesamtschule Brand ersetzen würde. Laut den Plänen der Verwaltung, würde das Spielfeld auf dem Brander Wall ein Naturrasenplatz werden.

Allerdings gibt es einige Aspekte der Planung, die von den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern als kritisch gesehen wurden:

Zerstörung des Naherholungscharakters des Brander Walls

Der Brander Wall wird als Naherholungsgebiet von vielen Brandern genutzt. Es wurden starke Bedenken geäußert, dass ein eingezäunter Fussballplatz mit Scheinwerfern diesen Charakter zerstört würde. Auch der erneute Wegfall einer öffentlich zugänglichen Grünfläche in Brand wurde lamentiert.

Gibt es alternative Flächen in Brand? Ist ein für die Öffentlichkeit zugänglicher Naturrasenplatz auf dem Wall umsetzbar?

Verlust für die Schülerinnen und Schüler der Karl-Kuck-Schule

Der Wegfall des Sportplatzes an der Karl-Kuck-Straße wäre auch ein herber Verlust für die dortige Grundschule, die den Platz für Sportunterricht nutzt.

Kritik an der Beteiligung der Bürger

Es wurde Kritik an der fehlenden Einbindung der Bürgerinnen und Bürger zu diesem Thema geübt. Erst durch das Aufgreifen des Themas durch die lokalen Medien ist die Verlagerung der Borussia in das Bewusstsein der Menschen gerückt worden.

Die Brander SPD wird die Anregungen des Bürgertreffs in die weitere Beratung mitnehmen. Auch weitere Möglichkeiten der frühzeitigen Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in politische und planerische Entwicklungen werden untersucht.

…und was jetzt?

Wir möchten weiterhin mit den Bürgerinnen und Bürgern von Brand zu diesem Thema im Gespräch bleiben. Weitere Termine finden Sie bald hier auf der Homepage. Wir freuen uns auch, wenn Sie uns Ihre Anregungen und Kritik an den Plänen per Mail schicken: info@spd-aachen-brand.de.

Posted in Aus dem Stadtrat, Aus der Bezirksvertretung.