Wohnen ermöglichen – SPD wählen!

Auszug aus dem Wahlprogramm der SPD Aachen 2014-2020:

Die SPD Aachen will, dass mehr bezahlbarer Wohnraum geschaffen wird.
Aachen ist eine liebenswerte Stadt mit hoher Anziehungskraft. Viele Menschen finden hier einen Arbeitsplatz, wollen hier wohnen und eine Familie gründen.
Das ist sehr zu begrüßen, erfordert aber auch Handlungsmechanismen, um den damit verbundenen städtebaulichen Herausforderungen zu begegnen. Denn Begleiterscheinung dieser Entwicklung ist, dass Wohnraum zu einem knappen Gut wird. Insbesondere für junge Familien, Studierende und Menschen mit geringem Budget wird es immer schwieriger, annehmbaren Wohnraum zu einer bezahlbaren Miete zu finden.
Unsere Ziele im Bereich Stadtentwicklung und Wohnen.

  • Alle kommunalen Möglichkeiten, bestehenden Wohnraum zu erhalten und modernen Bedürfnissen anzupassen, müssen genutzt werden.
  • Die einzelnen Stadtteile und Quartiere sind zu stärken. Individuelle Eigenheiten wollen wir erhalten aber die da wo notwendig die Quartiere lebenswerter, attraktiver sowie sozial vielfältige gestalten. Wo notwendig werden wir über die GEWOGE aktiv in den Quartieren Wohnraum neu gestalten. Besondere Aufmerksamkeit legen wir dabei auf das Ost- und Nordviertel im Rahmen der Sozialen Stadt sowie auf den Preuswald.
  • Bei allen Wohnungsbauprojekten muss der Anteil öffentlich geförderter Wohnungen mindestens 30 % betragen.
  • In bestehenden Siedlungsbereichen sollen die Möglichkeiten der Nachverdichtung ausgeschöpft werden.
  • Barrierefreiheit muss bei allen Wohnungsbauvorhaben in hinreichendem Maße gewährleistet sein.
  • Im neu aufzustellenden Flächennutzungsplan ist dem Bedürfnis nach neuen Siedlungsflächen Rechnung zu tragen. Die Stadt hat dafür zu sorgen, eigene Wohnbauflächen vorzuhalten, auf denen preiswerte Wohnbebauung stattfinden kann. Hierzu müssen eine Bodenvorratspolitik und ein städtisches Wohnbauprogramm entwickelt und betrieben und entsprechende Mittel zur Verfügung gestellt werden, die preiswerten Wohnraum ermöglichen.
  • Es soll geprüft werden, ob der Ankauf so genannter Belegungsrechte ein wirksames Mittel ist, der Steigerung der Mieten entgegen zu wirken. Mit einer solchen Maßnahme erkauft sich die Stadt vom Vermieter das Recht, die betreffende Wohnung zu moderaten Preisen an von der Verwaltung ausgesuchte Personen zu vermieten.
  • Außerdem werden wir uns mit einer kommunalen Satzung gegen Zweckentfremdung und Leerstand von Wohnraum wehren.
  • Nur eine starke städtische Wohnungsbaugesellschaft kann auch städtische Wohnungsbaupolitik umsetzen. Deshalb will die SPD Aachen ein Alleineigentum der Stadt Aachen an der GeWoGe erreichen, so dass nicht mehr Rendite, sondern die wohnungspolitischen Ziele in den Vordergrund rücken und zukünftig zügiger umgesetzt werden können.
  • Die in Aachen bestehenden Beschlüsse zur Förderung preiswerten Wohnraums sind zusammenzufassen und zu vereinheitlichen. Dies dient der Klarheit und besseren Umsetzung.
  • In vielen Städten tragen Genossenschaften dazu bei, preiswerten, aber dennoch hochwertigen Wohnraum auch für alternative Wohnformen, die wir ausdrücklich unterstützen, zu schaffen. In Aachen sollen solche Ansätze begonnen und durch die Stadt gefördert werden. Hierzu zählt auch die Zurverfügungstellung städtischer Grundstücke für genossenschaftliches Engagement.
  • Wir werden das neue Wohnungsaufsichtsgesetz der Landesregierung aufgreifen und die kommunale Wohnungsaufsicht dazu anhalten, gegen die Verwahrlosung von Wohnraum vorzugehen.
  • Die Einrichtung einer städtischen Wohnungstauschbörse kann helfen, verschiedene, sich ändernde Bedarfe an Wohnansprüchen zusammen zu führen.
  • Engpässe gibt es vor allem bei Flüchtlingen. Letztere wollen wir zukünftig in dezentralen Flüchtlingsunterkünften unterbringen.

Weitere Informationen zum Thema Familie in unserem Wahlprogramm 2014-2020.

Posted in Aus dem Ortsverein, Aus dem Stadtrat.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.