Grachtstraße gesperrt

Zurzeit ist die Grachtstraße gesperrt. Die STAWAG wird zwischen Indeweg und hinter der Brücke die Wasserleitung erneuern (die heutige soll von 1931! sein) und für Stromleitungen Leerrohre dort verlegen. Da die Grachtstraße sehr eng ist, wird die Maßnahme nur unter Vollsperrung durchgeführt werden können, eine Voranfrage bei der Straßenverkehrsbehörde hat dies positiv ergeben. Die Arbeiten beginnen am Montag, dem 21.11.2011. Bauzeit wird bis ca. Ende Januar oder Februar (auch abh. von der Wetterlage) sein. Letzte Arbeit wird dann die Erneuerung der Oberfläche sein.

Man kann also damit rechnen, dass ab Februar die Straße wieder für den Verkehr geöffnet ist von Brand in Richtung Krauthausen (wie bisher).

Münsterstraße

Die Münsterstraße ist die letzte „große“ Straße in Brand, die noch nicht ausgebaut wurde. Schon vor 10 Jahren standen Mittel für ihren Ausbau zwischen Autobahn und Wilhelm- Ziemonstraße im städtischen Haushalt. Damit aber die Trierer Straße zügig gebaut werden konnte und nicht gleichzeitig eine weitere wichtige Straße in Brand ausgebaut wird, hat die Bezirksvertretung beschlossen, den Ausbau der Münsterstraße bis nach Fertigstellung der Trierer Straße zurückzustellen. Hier ist die Bezirksvertretung im Wort!

Allerdings war bei den Haushaltsberatungen 2010 für 2011 die Haushaltsstelle aus dem Haushaltsplan verschwunden. Die SPD hat sich nachhaltig dafür eingesetzt, dass wieder Mittel in den Haushaltsplan aufgenommen werden. Die Mehrheit aus CDU und GRÜNE haben diesen Antrag der SPD aber abgelehnt mit dem Argument, die Straße sei ja repariert worden und ihr Zustand sei nicht so schlimm, dass der Ausbau dringend vorgenommen werden müsse. Im Grunde konnte sich die CDU wieder einmal nicht gegen ihre Kollegen der Zentralstadt durchsetzen, die diese Mittel anderweitig nötig hatten.

Der Bürger muss sich doch verschaukelt fühlen, wenn er mit Versprechungen hingehalten wird, die später doch nicht eingelöst werden. Das hat wohl auch die CDU gemerkt, die für den Haushalt 2012 jetzt beantragt hat, 50.000 € an Planungsmittel zum Ausbau der Münsterstraße in den Haushaltsplan aufzunehmen und ist somit mit einem Jahr Verzögerung dem SPD-Antrag gefolgt.

Damit wird aber die Straße noch nicht gebaut. Man muss einmal abwarten für welches Jahr die Verwaltung diese Mittel einträgt. Sollten sie unter „Folgejahre“ verbucht werden, könnte man auch St. Nimmerleinstag schreiben.

Die SPD setzt sich jedenfalls dafür ein, dass dieses Teilstück der Münsterstraße in nicht zu ferner Zukunft ausgebaut wird, wie es in der Bezirksvertretung versprochen wurde.

Camp Pirotte

In der Sondersitzung am 11.10.11 wurde eine Änderung des Bebauungsplan beschlossen.

Zur Erinnerung: Nachbarn der ehemaligen Tuchfabrik Chmel hatten gegen die Nutzung einer Ausfahrt vom Gelände der Tuchfabrik auf die Nordstraße geklagt. Diese Ausfahrt war im gültigen Bebauungsplan nicht mehr als Ausfahrt verzeichnet. Für eine Übergangszeit sollte diese aber jetzt genutzt werden, um eine Nutzung des Geländes zu ermöglichen. Das Gericht hat aber festgestellt, dass diese Nutzung nur mit einer Bebauungsplanänderung möglich ist.

Die Verwaltung hat jetzt mit den Anwohnern einen Kompromiss gefunden. Der Bebauungsplan wird dahin gehend geändert, dass bis längstens 31.12.2013 die Ausfahrt genutzt werden kann. In der Zwischenzeit soll im Rahmen der Erschließung des Camp Pirottes eine Baustraße die Erschließung des Geländes von der rückwärtigen Seite ermöglichen.

Die SPD Fraktion in der Bezirksvertretung Brand dankt den Bürgerinnen und Bürger der Nordstraße für ihre konstruktive Zusammenarbeit, die diesen Kompromiss erst möglich gemacht hat.

„heimat2035“ – „Aachen2030“

Wie sehen Aachen, die Euregio, unsere Heimat in 20 oder 25 Jahren aus? Dieser Frage gehen die Untersuchung „heimat2035“ und das Projekt „Aachen2030“ mit völlig unterschiedlichen Ansätzen nach.

Die Kathy Beys Stiftung versucht in „heimat2035“ mit Szenarien mögliche Entwicklungen in der „3LänderregionAachen“ zu beschreiben. „250 intensive Gespräche mit Menschen der Region sind die Ausgangsbasis. Die Menschen vertrauten uns und legten ihre Erwartungen, Hoffnungen und Sorgen offen.“ (Kathy Beys Stiftung) So entstanden vier Szenarien: Das Szenario vom Zusammenhalt, das Szenario von der Neugier, das Szenario vom Niedergang und das Szenario von der Gerechtigkeit. Es werden also keine Prognosen skizziert sondern „Geschichten über die Zukunft. Sie beschreiben – und das ist das besondere – mehrere Wege, die im Heute beginnen und in der Zukunft enden.“ Die Lektüre dieser 100 Seiten macht nachdenklich. Zukunft bricht nicht einfach über einen herein, man beeinflusst selbst die Richtung!

http://www.regionalszenarien.de/heimat-2035/szenarien-heimat-2035.html

Hier kann man das ganze Buch herunterladen oder alles Wissenswerte zu dieser Untersuchung nachlesen. Sicher kann man sich die Broschüre heimat2035 auch von der Kathy Beys Stiftung zuschicken lassen. Tel. 0241-409290

„Aachen2030“ ist ganz anders, nämlich ein konkretes Projekt, um die Zukunft Aachens mitzugestalten. „Wie sieht Aachen im Jahr 2030 aus? Wo wird sich das Wohnen, an welchen Stellen das Gewerbe weiter entwickeln? Wo werden zukünftig weitere Verkehrsanbindungen benötigt?“ (Stadtseiten Nr. 8 vom 2.1.2011) Dazu soll ein Masterplan aufgestellt werden. Er soll für Fachleute Grundlage, für Politik Handlungsempfehlung sein und den Bürgern Visionen und Schwerpunkte für die Entwicklung Aachens aufzeigen. In diesem Zusammenhang wird ein neuer Flächennutzungsplan aufgestellt. Wir, die Bürgerinnen und Bürger Aachens, sind aufgerufen mitzuarbeiten. Das kann z.B. in den zahlreichen Stadtteilwerkstätten geschehen. Wer sich interessiert, findet alle wichtigen Infos zum Projekt hier:
http://www.aachen.de/aachen2030.html

Neuer Termin für Sondersitzung

Jetzt steht es endgültig fest: die Bezirksvertretung wird sich am

Dienstag, 11. Oktober 2011 um 17:30 Uhr

zu einer Sondersitzung im Bezirksamt treffen. Wie schon dargestellt (s. Artikel vom 14.9.11) handelt es sich um eine zeitlich befristete Änderung des Bebauungsplans Camp Pirotte. Die Bezirksvertretung hat nur ein Anhörungsrecht. Die Entscheidung liegt beim Planungsausschuss, der am Donnerstag 13.10. tagt. Daher wird diese kurzfristige Sondersitzung erforderlich.

Sondersitzung Camp Pirotte am 21.9.11 fällt aus

Nachdem SPD – und später auch CDU – Vertreter mit den Anwohnern gesprochen haben, hat der Bezirksbürgermeister die Sitzung abgesetzt, weil eine Reihe Fragen offen sind. Da am 19.10.11 die nächste planmäßige Sitzung der Bezirksvertretung stattfindet, ist davon auszugehen, dass dieser Tagesordnungspunkt dann nachgeholt wird.

Camp Pirotte – Bebauungsplanänderung

Am 21.9.2011 findet im Bezirksamt Brand um 16 Uhr eine Sondersitzung statt.

Sie wird erforderlich, da eine Vereinbarung der Stadt mit dem jetzigen Nutzer der ehemaligen Tuchfabrik Chmel durch Gerichtsbeschluss ungültig ist. Die getroffene Vereinbarung hätte im Zuge einer vereinfachten Bebauungsplanänderung herbei geführt werden müssen.
Die Sondersitzung hat zum Ziel diese Bebauungsplanänderung zu beschließen und an den Planungsausschuss zur abschließenden Beschlussfassung weiter zu leiten.

Die Verwaltungsvorlage finden Sie hier: Camp Pirotte

Worum geht es?

Die ehemalige Tuchfabrik Chmel kann nur über eine Zufahrt von der Eckenerstraße erreicht werden. Eine weitere Zufahrt, die auf die Nordstraße führt, ist im damaligen Bebauungsplanverfahren in „öffentliche Grünfläche“ umgewandelt worden. Ziel dieser Maßnahme war, dass die Nordstraße weitgehend von gewerblichem Verkehr entlastet wird. Eine Anbindung der Tuchfabrik wie auch anderer Gewerbebetriebe an der Nordstraße bzw. Eckenerstr. sollte von hinten über das Camp Pirotte erfolgen.
Da der Ausbau das Camp Pirottes und somit ein möglicher Anschluss wahrscheinlich nicht vor 2013 erfolgen kann, hat die Verwaltung mit dem Nutzer der Gebäude eine Vereinbarung getroffen, die eine Aus- und Einfahrt über die Nordstr. ermöglicht, so lange bis ein rückwärtiger Anschluss an das Gelände erfolgen kann.
Dagegen haben Anwohner geklagt und Recht bekommen.

Neubau Spielplatz Vennbahnbogen

In der letzten Sitzung der Bezirksvertretung wurden die Pläne zum Neubau des Spielplatzes im Neubaugebiet „Vennbahnbogen“ vorgestellt.

Noch in diesem Jahr soll mit die Anlage des Kinderspielplatzes fertig gestellt werden. Die Kosten übernimmt der Investor.

Am 5.5.2011 haben Anwohner mit Vertretern der Verwaltung und der Bezirksvertretung über die Gestaltung des Kinderspielplatzes beraten. Der Wunsch der Bürger war es, auch Spielmöglichkeiten für ältere Kinder vorzusehen. Jetzt sollen folgende Spielmöglichkeiten geschaffen werden:

1. Basketballkorb mit Spielfläche
2. Drei Reckstangen in unterschiedlicher Höhe
3. Spielhaus mit Dach und Kleinkindrutsche, daran angegliedert eine Schaukel
4. Sandkasten (10qm) überdacht mit einem dreiecksförmigen Sonnensegel
5. Drei Bänke

Die Spielflächen werden mit Perlkies ausgelegt, sodass der nötige Fallschutz gewährleistet ist. Der ganze Spielplatz wird zur Vennbahntrasse mit einem verzinkten Stahlzaun abgegrenzt. Zum Wohngebiet hin wird der Spielplatz durch ein selbstschließendes Flügeltor begrenzt.

 

 

 

Einbiegen in die Ellerstraße künftig verboten

Auf Antrag der CDU wird künftig das Abbiegen von der Trierer Straße (aus Aachen kommend) in die Ellerstraße verboten sein.

Bei der Planung des Umbaus der Trierer Straße war sich die Bezirksvertretung zunächst einig, dass die vorhandenen Abbiegemöglichkeiten erhalten bleiben. So war auch das Abbiegen in die Ellerstraße vorgesehen. Davon zeugt zurzeit noch der Abbiegepfeil. Allerdings ist bei den Markierungsarbeiten fälschlicherweise die doppelte Mittellinie an der Einmündung der Ellerstraße nicht unterbrochen worden. Das hat die CDU auf die Idee gebracht, jetzt das Abbiegen gänzlich zu verbieten und den Richtungspfeil wieder zu entfernen.

Darüber ist in der Bezirksvertretung heftig diskutiert worden. Leider konnte sich die SPD nicht durchsetzen, obwohl auch die Verwaltung für eine Beibehaltung des Linksabbiegens ist. Sie schreibt: „Für das Beibehalten der Linksabbiegemöglichkeit spricht das direkte Erreichen des Wohngebietes Ellerstraße ohne Umweg über den oft zurückstauenden Linksabbieger vor der Ampel Freunder Landstraße und die Wohngebiete auf der Ell. … Aufgrund der Wünsche aus der Bevölkerung und der Tatsache, dass das Unterbinden von Abbiegemöglichkeiten zwangsläufig zu Mehrbelastungen anderer, bereits jetzt mit Verkehr belegter Parallelstraßen (Auf der Ell) führen wird, sieht die Verwaltung derzeit keine Veranlassung, dass Linksabbiegen von der Trierer Straße in die Ellerstraße zu untersagen.“

Gegen die Stimmen der SPD hat die Bezirksvertretung mehrheitlich beschlossen, das Abbiegen zu verbieten.

Jetzt hat der Mobilitätsausschuss das letzte Wort.