Vandalismus beim „JUB“

Der JUB, das Jugend- und Begegnungshaus in Brand, ist ein wichtiges Angebot für Kinder und Jugendliche im Brander Feld. Leider wurden seine Außenanlagen vor kurzem von Unbekannten verwüstet.
Die SPD Brand hat sofort reagiert, hat sich mit Mathias Dopatka Oberbürgermeisterkandidat der SPD, vor Ort sofort ein Bild gemacht.
Es ist traurig, wie die schönen, teils selbst hergestellten Außenanlagen demoliert wurden. Daher hat die SPD spontan einen Geldbetrag zur Unterstützung bereitgestellt.

von links: Doris Müller stellv. Bezirksbürgermeisterin SPD, Benedikt Dautzenberg Leiter JUB, Mathias Dopatka, Oberbürgermeisterkandidat SPD

Infostand Markt

Mathias Dopatka, Oberbürgermeisterkandiat der SPD, besucht den Infostand auf dem Brander Markt. Der Marktliner darf nicht fahren, aber eine Rikscha ist auch ein bequemes Transportmittel.

SPD – Marktliner

An die Lokalredaktion der AZ, AN und Super Sonntag

Sehr geehrte Damen und Herren,

wegen „Corona“ haben wir auf eine Pressekonferenz verzichtet. Wir wollten Ihren Redakteuren den Weg zu einem Ortstermin ersparen und haben im Folgenden die wesentlichen Punkte zu unserem Verkehrskonzept für Sie dargestellt.

Die Verkehrssituation in Brand ist seit Jahren sehr angespannt. Sie haben vielfach darüber berichtet.

Die Verkehrssituation in Brand ist seit Jahren sehr angespannt. Sie haben vielfach darüber berichtet.

 Die SPD in Brand setzt sich seit Jahren für eine Entlastung ein (z. B. Antrag Ampel Obere Ringstr./ Trierer Str. oder Anmahnung Verkehrskonzept Brand Nord: (Sie berichteten vor kurzem darüber)).

Für die Zukunft verfolgt die SPD in Brand ein Verkehrskonzept, das den Ziel- und Quellverkehr in Brand verringern soll, ohne die Erreichbarkeit der Geschäfte zu verschlechtern, durch

  • sichere Fußwege in Brand mit Verweilmöglichkeiten (Bänken etc.)
  • sichere Fahrradwege als Zubringer zum Markt und zur Radvorrangroute in die Stadt
  • Ausbau des ÖPNV innerhalb von Brand
  • Einrichtung eines „Marktliners“ . Ein Bus soll die Menschen am Samstag aus den Ortsteilen Niederforstbach / Brander Feld / Freund von und zum Markt fahren. Bei guter Resonanz soll dieses Angebot auch auf den Dienstagmarkt ausgedehnt werden.

Die SPD Brand will dieses Konzept auf den Prüfstand stellen und wagt das Experiment, an vier Samstagen einen „Marktliner“ probeweise fahren zu lassen. Der Bus verkehrt am 15./22./29.8. und 5.9. in der Zeit von 9:30 – 11:50 Uhr. Die Fahrten sind kostenlos.

Dieses Konzept ist nicht neu. Bereits in den 90er Jahren hat die SPD Brand einen entsprechenden Antrag gestellt, den die ASEAG auch aufgenommen hat. Dieses Konzept beschränkte sich allerdings nicht nur auf die Markttage und konnte leider wegen zu hoher Kosten nicht umgesetzt werden. Die Zeit war damals einfach noch nicht reif für einen solchen Ortsbus, wie es ihn in anderen Kommunen schon gibt z. B. in Jülich.

Die erste Fahrt unseres Marktliners startet am Samstag, 15.8. um 9:30 Uhr am Markt. Ein Flyer mit der Route und dem Fahrplan wird in Brand verteilt und ist auf der „SPD-Aachen-Brand.de“ Homepage zu sehen.

Die SPD in Brand ist gespannt auf den Zuspruch der Bürgerinnen und Bürger.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie Ihre Leserinnen und Leser über unser Projekt „Marktliner“ informieren würden.

Mit freundlichen Grüßen

Verkehrssituation Brand Nord /Eilendorf Süd

Die SPD Fraktion in der Bezirksvertretung hat eine Anfrage an die Verwaltung der Stadt Aachen gestellt:

Anfrage

Sachstandsbericht Verkehrssituation Brand Nord /Eilendorf Süd

Sehr geehrter Her Bezirksbürgermeister,

der gemeinsame Antrag der Bezirksvertretungen Brand und Eilendorf, dem Mobilitätsausschuss und Vertretern des Rates der Stadt Stolberg vom 24.1.2019 ist noch nicht abschließend bearbeitet worden. Auf Anfragen der SPD-BV-Fraktion von Februar und Juni 2020 berief sich die Verwaltung auf die noch  ausstehenden Untersuchungsergebnisse des Landesbetriebs Straßen NRW. Daher fordert die Fraktion der SPD in der BV die Fachverwaltung auf, beim Landesbetrieb Straßen NRW zu folgenden Fragen eine Erklärung einzuholen:

1. Nach Aussage der Fachverwaltung der Stadt Aachen vom Februar 2020 liegen die Ergebnisse einer Verkehrsuntersuchung für den Aachener Süd- und Westraum (zwischen belgischer Grenze und A544/A4) im Entwurf vor. Warum gibt der Landesbetrieb Straßen NRW diese Ergebnisse nicht an die Verwaltung Aachen weiter, damit sie auch in den politischen Gremien in Aachen vorgestellt werden können?

2. Wann ist mit der Veröffentlichung dieser Ergebnisse zu rechnen?

3. Welche Prognosen für die Entwicklung der Verkehrsbelastungen im Raum Brand Nord /Eilendorf Süd sind in diesem Zusammenhang erstellt worden?

4. Wie ist der Sachstand zum Autobahnanschluss Eilendorf?

a) Ist das Planfeststellungsverfahren abgeschlossen oder wann ist damit zu rechnen?

b) Wann ist mit dem Baubeginn des Autobahnanschlusses zu rechnen?

Die Grundrente kommt

Zehn Jahre haben wir gekämpft – und jetzt kommt sie: Ab Januar 2021 gibt es die Grundrente! Ein wichtiger Schritt für mehr Gerechtigkeit. Und auch ein Ausdruck von Dankbarkeit der ganzen Gesellschaft an die echten Leistungsträgerinnen und Leistungsträger in unserem Land.

Die Grundrente ist Respekt und Anerkennung für die Leistung all der Frauen und Männer, die täglich ihren Job machen – auch wenn er oft genug nicht gut bezahlt ist! Damit sich auch das ändert, haben wir vor fünf Jahren den Mindestlohn durchgesetzt. Er steigt jetzt in den kommenden zwei Jahren auf 10,45 €. Das reicht uns aber nicht. Darum will unser Arbeitsminister Hubertus Heil der Mindestlohnkommission neue Spielräume für ihre Arbeit eröffnen. Gut so! Denn unser Ziel sind und bleiben die 12 €! Genauer gesagt wollen wir auf 60% des mittleren Lohnes kommen, und das sind heute schon über 12 €.

Nordstraße – Gewerbepark – Verkehr

Die Einfahrt von der Nordstraße in den Gewerbepark soll neu gestaltet werden. Leider sind einige Anwohner der Nordstraße nicht mit dem einstimmigen
Beschluss der Bezirksvertetung einverstanden. In Leserbriefen schreiben sie von „Wut, Empörung, Verrat und Wortbruch“.
Es geht um die Entlastung der Nordstraße von LKW-Verkehr. Das ist in mehr als 20 Jahren guter Zusammenarbeit mit den Bürgern der Nordstraße umgesetzt worden. Dass sie jetzt allerdings verlangen, auch das Einbiegen von der Nordstr. links in den Gewerbepark und das Ausfahren aus dem Gewerbepark rechts in die Nordstraße zu unterbinden, ging allen Bezirksvertretern zu weit. Eine solche Entscheidung hätte zu einer massiven Verlagerung von Verkehr in die Nachbarstraßen insbesondere der Eilendorfer Str, der Erftstraße, Herman-Löns-Str. und Erberichshofstraße geführt.

Aber entscheiden Sie selbst. Hier sind die Fakten:

Geschichte: In den 80er Jahren bis 1995 waren die Belgier im Camp Pirotte noch aktiv. Durch die belgischen Streitkräfte wurde der erhebliche Militärverkehr über die obere Eckenerstraße und die Nordstraße hauptsächlich zur Trierer Straße geleitet. Die untere Eckenerstraße war für belgische Militärfahrzeuge gesperrt. Da  sich in der belgischen Kaserne Camp Pirotte Nachschub- und Instandsetzungseinheiten sowie ein Tanklager befanden, war der Lkw- und Schwerlast- und Gefahrgutverkehr erheblich. Morgens, mittags und abends erreichten und verließen jeweils über  hundert Militärangehörige und andere Beschäftigte mit PKW die Kaserne.
Weiter befanden sich auf den zivil genutzten Flächen u.a. die Spedition Niessen (Tanklaster), das Kaufhofaußenlager und die Firma Maximum Autokrane und Schwertransporte. Hinzu kam der LKW-Verkehr der Transportbetonwerke und anderer Betriebe am Ortsausgang an der Nord- und Eilendorfer Straße.
Nach Abzug der Belgier wurde die vorzeitige Übernahme des Areals durch einen Aachener Kaufmann, der in einer Nacht- und Nebelaktion das Gelände für ein europäisches, zentrales Palettenlager der Firma Volvo nutzen wollte,  durch Bezirksvertretung und Stadtrat verhindert. Danach gewann die Stadt Aachen in zweiter Instanz und durfte das Vorkaufsrecht für das ehemalige Camp Pirotte ausüben.
Vor dem Abriss sämtlicher Militärgebäude nach Verabschiedung des Bebauungsplanes wurde das Areal schnellstmöglich an die Debeystraße  angebunden, um dadurch die Nordstr. vom LKW-Verkehr zu befreien.

  1. Schon seit vor 2000 besteht für die Nordstr. ein Durchfahrtverbot für LKW! Es ist übrigens die einzige Straße in Brand, in der es ein LKW Verbot ohne Anliegerregelung gibt. Allen anderen Haupterschließungsstraßen mutet man den LKW-Verkehr zu insbesondere der Eilendorfer Straße, die auch den LKW-Verkehr in und aus Richtung Stolberg verkraften muss.
  2. Der B-Plan ist gemäß der Wünsche der Anwohner so abgefasst worden, dass alle bestehenden und künftigen Gewerbebetriebe an der Nordstraße über den Gewerbepark erschlossen werden. Teile der ehm. Tuchfabrik Chmel wurden von einem großen Autohaus gemietet und mit großen Autotransportern von der Nordstr. her angefahren. Auf Betreiben der BV wurden die Gebäude so umgebaut, dass sie rückwärtig angefahren werden konnten. Das war schon zu einem Zeitpunkt, da der Gewerbepark noch nicht ganz erschlossen war.
  3. Die Nordstraße ist für Brand eine Haupterschließungsstraße wie die Niederforstbacher Str., die Eilendorfer Str. oder die Heusstr.. Der erste Teil von der Trierer Str. bis zur Eckener Str. wurde als erste dieser Straßen mit Tempo 30 belegt. 2014 wurde ein geschützter Fußgängerüberweg an der Ecke Nordstr./Karl-Kuck-Str. eingerichtet. In der  letzten Sitzung de BV wurde Tempo 30 für die gesamte Straße beschlossen.
  4. Bei der Bewertung der Verkehrssituation im Bereich Gewerbepark/Debyestraße muss man die Eilendorfer Straße und die Nordstraße als vergleichbare Straßen ansehen. Hier hat in der Vergangenheit die Bezirksvertretung immer zu Gunsten der Nordstraße entschieden. Eine weitere Erschwerung auch des PKW-Verkehrs in der Nordstraße hätte eine zusätzliche Belastung der Nachbarstraßen zur Folge. In der Eilendorfer Straße wohnen 412 in der Nordstr. 260 Personen! Das sind 152 Personen mehr als in der Nordstraße! Das ist auch nicht verwunderlich, denn nur ca. 300m von ca. 1000m der gesamten Nordstr. sind beidseitig mit Wohnhäusern bebaut. Auch die Lärmkarte der Stadt Aachen zeigt eine deutlich höhere Belastung der Eilendorfer Straße im Gegensatz zur Nordstraße.

Die Anlage und Erschließung des Gewerbeparks ist in Zusammenarbeit mit vielen Bürgerinnen und Bürgern bestens gelungen. Die massive Kritik an der Gestaltung der Eingangskreuzung in den Gewerbepark halten wir für nicht gerechtfertigt. Das erkennt man auch am einstimmigen Beschluss in der Bezirksvertretung.

Auf dem Lageplan kann man die Verkehrsführung mit dem Abbiegeverbot für PKW sehen. Die Bezirksvertretung hat die Verwaltung beauftragt, den Plan so abzuändern, dass das Abbiegen für PKW ermöglicht wird. Das Beibehalten der Mittelinseln soll das Abbiegen der LKW in die Nordstraße verhindern.

Anlage3_LageplanNordstrasseVariante1_Fahrtbezi